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Schwimmkerzen am Weihnachstbaum - Das hatte ich mir anders vorgestellt: Nach neun Monaten Übelkeit endete "das schönste Erlebnis", die Geburt meines Sohnes in einem "Schock" mit ungeplantem Kaiserschnitt plus Komplikationen. Entprechend unruhig waren Mutter und Kind. Statt Familie erlebten wir bald die Trennung, später die Scheidung. Der Umzug mit Baby gipfelte in einer wochenlang unbewohnbaren Wohnung durch Wasserschaden an Nikolaus. Es folgten mehrere Umzüge, eine weitere anstrengende Partnerschaft mit Trennung, sowie jahrelange Schlafstörungen und andere Alarmzeichen. Trotzdem waren es noch immer die gleichen Lebensthemen - nur in zugespitzter Form - das war mir die ganze Zeit klar und ich suchte weiter nach Lösungen.

 

Nachdem ich mich im Studium auf eine strukturierte Methode (NLP) fokussiert hatte, fand ich nun ergänzend verschiedenen Therapieformen, die auf der Bindungstheorie aufbauen. Sie gaben mir Erklärungen und Hilfen für den Umgang mit mir selbst, mit meinem Sohn, für einen neuen Blick auf Partnerschaft und später auch in meiner Arbeit.

 

Als ich an einem Tiefpunkt fast die Hoffnung verlor, kam die eigentliche Wende und ich lernte mit MTP die Mantrameditation kennenlernte. 

Meditation hatte mich lange kaum interessiert und vor allem nicht begeistern können. Ich hatte weder Zeit noch Lust "mich in die Stille zu setzen" und bei der Konzentration auf den Atem kreisten meine Gedanken weiter - oder ich schlief ein. Mit Sätzen in einer Sprache, die ich nicht verstand und die unzählige Bedeutungen haben können, hatte ich Schwierigkeiten. Vor allem halfen mir die Versuche nicht im Alltag, wenn sich Ereignisse, Gefühle und Gedanken überschlagen - da war weder Raum noch Zeit für "Stille". Die meisten Stressreaktionen im Alltag, aber auch viele große (Lebens)Krisen werden auch nach meiner Erfahrung durch Gedanken(schleifen/kreise) ausgelöst, die man nicht einfach abschalten kann. Mit etwas Übung ist es jedoch möglich, sie durch die Wiederholung eines selbstgewählten Satzes auf einen neuen, positiven und heilsamen Konzentrationspunkt zu lenken - und das ohne zusätzlichen Zeitaufwand mitten in allen alltäglichen Situationen.

 

Und je mehr ich so meine Gedanken und meine Gefühle (wieder) steuern kann,

desto leichter wird die Verbindung zu mir, zu anderen, zur "Quelle"

und umso mehr Potential entfalten auch alle anderen Methoden.

 

 

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© Kirstin Ohlsson

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